Ho HEISENBERG

Ho HEISENBERG, der Bruder des Digital-Visionärs Heinrich HEISENBERG und des Profi-Strategie-Spielers Hiroshi HEISENBERG, hat als Maler, Fotograf und Bild-Forscher die Grenzen der digitalen Kunst neu definiert und permanent nach vorne verschoben. Er zählt zu den einflussreichsten Pionieren der sogenannten Science-Art – einer Kunstform, in der Kosmos auf Code trifft und Farben sich wie Quanten benehmen.
Statt klassische Motive zu wiederholen, geht Heisenberg den umgekehrten Weg: Er lässt die Maschine träumen – und wählt aus, was davon unsere Wirklichkeit infrage stellt. Viele seiner Serien entstehen im Dialog mit Künstlicher Intelligenz, gespeist aus einem Set aus Prompts, Parametern, Störungen und Intuition. Mal poetisch, mal absurd, mal tief wissenschaftlich – immer aber mit einem Augenzwinkern.
Heisenberg nennt sich selbst Bild-Forscher, weil er weniger erschafft als entdeckt. Seine Bildserien sind das Ergebnis einer inspirierten Symbiose aus Technik, Neugier und einem gewissen Hang zum Unberechenbaren. Er sieht sich nicht im Elfenbeinturm der Kunstwelt, sondern eher auf einem bunten Außenposten der digitalen Möglichkeitsräume.

Anfang der 2000er Jahre machte Ho HEISENBERG durch außergewöhnliche Aktionen auf sich aufmerksam: 2001 gab er in New York City jedem Passanten eine Quittung über einen US-Dollar, der zu ihm die Worte „FOUR“ oder „TWO“ sagte. Ein weiteres Projekt von HEISENBERG heißt Le Rien En Or (Das Nichts in Gold). Er hat unter diesem Titel Alltagsgegenstände in der Innenstadt von Großenkneten vergoldet, um darauf zu verweisen, dass die real wahrgenommene Welt nur ein Fragment sein könnte.

Bis 2014 arbeitete HEISENBERG auch als Musikjournalist, wobei er vor allem Kritiken über Fado-Alben publizierte.
In seinem fotografischen Schaffen hat HEISENBERG die europäische Postmoderne zu einer neuen Formensprache modernisiert. Die Stilrichtungen Pragmatic Realism und New Scientific Movement gehen wesentlich auf seine Einflüsse zurück.